Ecuador Rundreise: "Ecuadors wilde Natur" (15 Tage / 14 Nächte)

Wir hätten im Titel dieser Ecuador Rundreise auch Begriffe wie "unberührt" oder "ursprünglich" verwenden können. Da die Ecuador Rundreise Sie aber teilweise in Gegenden führt, in denen die Natur zum Glück bis heute so bleiben durfte wie vor ewigen Zeiten, haben wir diesen paradiesisch natürlichen Zustand einfach aufgegriffen und mit dem Wort "wild" übersetzt.
 


Ecuadors wilde Natur (15 Tage / 14 Nächte)
Buchungscode: EC-DIA-V-GR-0001

Wild? Wild! Erleben Sie auf dieser Ecuador Rundreise die Natur des Landes in ihrer urspünglichsten Form. Sie starten in der Haupstadt Quito, reisen mehrere Tage durch die Anden, sehen und erleben Sitten, Gebräuche, Traditionen und erstaunliche Bauwerke alter Indio-Kulturen. Die Küstenstadt Guayaquil erreichen Sie am Ende dieser Ecuador Rundreise mit der festen Überzeugung, dass diese wilden Naturlandschaften unbedingt erhalten werden müssen. Ein gutes Gefühl.
 

Das Besondere an diesem Programm:

So klein dieses Land auch sein mag – Ecuador ist der kleinste Andenstaat – so reich an Natur ist er zum Glück geblieben. Man kann kaum alle jeweils für sich so faszinierenden Naturlandschaften dieses Landes in eine Reise packen. Es sei denn, man hätte länger Zeit, als üblicherweise für Urlaub zur Verfügung steht. Deshalb konzentriert sich diese Ecuador Rundreise auf die wilden Naturlandschaften der Anden. Entlang der Straße der Vulkane, wie der berühmte Naturforscher Alexander von Humboldt das genannt hat. Hier sehen Sie, was ihn begeistert hat.

Ecuadors wilde Natur (15 Tage / 14 Nächte)
Buchungscode: EC-DIA-V-GR-0001
 

1. Tag: Willkommen in Quito
Ihr Reiseleiter erwartet Sie schon am Flughafen. Sobald er Sie zu Ihrer Ecuador Rundreise persönlich begrüßen kann, wird er dann auch den Transfer zu Ihrem Hotel durchführen.

Quito, die Hauptstadt von Ecuador, liegt auf 2.850 m Höhe, eine für Europäer ungewohnte Höhe. Wir haben die ersten Tage dieses Programmes deshalb so eingeteilt, dass Sie sich gut akklimatisieren können. Bitte lesen Sie dazu unsere Hinweise unter "Was Sie sonst noch wissen sollten:".

Enjoy your stay! Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei dieser tollen Reise!
 

2. Tag: Quito - Tour im Kolonialviertel
Ihre Ecuador Rundreise beginnt heute mit einer geführten Tour im kolonialen Viertel von Quito. Dieses historische Viertel von Weltrang wurde 1979 von der UNESCO zum Kulturerbe erklärt.

Sie beginnen die Besichtigung auf dem Unabhängigkeitsplatz "Plaza Grande" und schlendern durch das Viertel, in dem Sie die beeindruckenden religiösen und zivilen Gebäude aus der Kolonialzeit bestaunen können. Die bemerkenswertesten Beispiele des Barroco sind in Kirchen und Klöstern zu bewundern. Sie besichtigen La Compañia, eine Kirche der Jesuiten, das Kloster San Francisco mit seinen Kreuzgängen und Türmen, die Sie besteigen können. Sie werden auch die traditionellen Viertel wie La Ronda oder La Loma besuchen, wo Sie die lokalen Traditionen, das Erbe und die kulinarischen Köstlichkeiten der Hauptstadt kennenlernen werden.

Am Nachmittag besuchen Sie ein lokales Museum: Casa del Alabado (archäologische Sammlung) oder Museo de la Ciudad (ein interessantes Schaufenster aus der Kolonialzeit).

Übernachtung im ausgewählten Hotel.
Inkludierte Verpflegung: Frühstück im Hotel, Mittagessen.
 

3. Tag: Äquatoriales Tal und "Mitte der Welt" - Choco Region
Am Morgen fahren Sie in ein Trockental, das sich ganz in der Nähe der Stadt befindet. Sie halten in dem kleinen Dorf Pomasqui und besuchen die kleine Kirche, die dem “Herrn des Baumes” gewidmet ist. Sie werden auch die “Casa Agave” besuchen, ein lokales Unternehmen, in dem Ihnen die Tradition der Agave vorstellt. Sie werden Gelegenheit haben, dieses starke Getränk zu probieren. Darüber hinaus werden Sie hier auch einiges über die Verwendungsmöglichkeiten der Agave erfahren.

Weiter geht es zum Intiñan-Museum, in dem Sie ein paar fabelhafte physikalischen Effekte, die sich nur am Äquator ereignen, erleben und bewundern können. Ein imposanter Blick auf einen erloschenen Vulkankrater erwartet Sie im Anschluss. Danach setzen Sie Ihre Route fort und fahren hinunter in die Choco-Region. In ein kleines charmantes Dorf inmitten des Nebelwaldes: Mindo

Übernachtung im ausgewählten Hotel.
Inkludierte Verpflegung: Frühstück im Hotel, Mittagessen.
 

4. Tag: Ein Tag im Nebelwald
Das Dorf Mindo in der Chocó-Zone ist einer der Hot Spots der Welt. Ein Gebiet mit reicher Vegetation: Bromelien, Orchideen und anderen üppigen Arten. Ergänzt um verschiedene Vögelarten und eine imposante Natur.

Wenn Sie Lust haben, dies intensiv auf sich wirken zu lassen, dann beginnen Sie diesen Tag Ihrer Ecuador Rundreise mit einem frühmorgendlichen Spaziergang und suchen Sie nach Vögeln. Nach dem Frühstück führt ein weiterer Spaziergang zu den Wasserfällen. Die Natur wird Sie beeindrucken.

Mindo ist sehr gemütlich und charmant. Sie werden hier eine Schmetterlingsfarm und einen Orchideengarten besuchen. Am Nachmittag – Achtung Leckermäuler – führt Sie Ihr Weg in ein lokales Schokoladen-Atelier. Tauchen Sie ein in die Welt der Kakao-Produktion.

Übernachtung im ausgewählten Hotel.
Inkludierte Verpflegung: Frühstück im Hotel, Mittagessen.
 

5. Tag: Die Route entlang der Straße der Vulkane
Sie verlassen die Geheimnisse und den Überschwang des Nebelwaldes und setzen Ihre Reise in die zentrale Andenregion fort.

Unterwegs besuchen Sie in Tulipe ein Museum, das die Lebensweise der prähispanischen Yumbo-Kultur zeigt. Bei uns fängt mit dem Namen dieses alten Volkes niemand etwas an, das schon vor den Inka gelebt hat. In Ecudaor wird die Erinnerung hochgehalten. Auch wenn die Sprache und viele kulturellen Eigenarten der Yumbo weitestgehend verloren gegangen sind. Im Hochland werden jedoch auf vielen Dorffesten Tänze und Spiele aufgeführt, die an die Yumbo erinnern.

Um 1700 herum waren die Yumbo verschwunden. Man vermutet heute, dass sie durch einen Ausbruch des Vulkanes Pichincha ausgerottet wurden. Aber gleich hinter dem Museum gibt es noch archäologisch bedeutende Überreste einer alten Siedlung, die Sie besichtigen werden. Am interessantesten wirkt ein wie ein großer Spiegel wirkendes Pool-System, das die Gestirne reflektieren soll. Sämtliche Pools sind in halbrunden oder eckigen Formen angelegt. Am meisten beeindruckt das Becken des Jaguars. Man sagt, dass diese Becken zur Beobachtung der Konstellationen genutzt wurden.

Danach setzen Sie Ihre Fahrt entlang der berühmten Straße der Vulkane in Richtung der Cotopaxi-Region fort. Es war der deutsche Wissenschaftler und Geograph Alexander von Humboldt, der diese Region als die Straße der Vulkane bezeichnete, da man hier mehr als 14 der insgesamt 73 Vulkane sehen kann, die es in Ecuador gibt. Eindrucksvoll, wie sich diese aneinander reihen. Der kleinste Vulkan, der Cuichoca, hat eine Höhe von "nur" 3246 m. Kein Vergleich mit dem höchsten Vulkan, dem Chimborazo, der stolze 6310 Meter hoch ist. Sie werden diesen nicht mehr aktiven Riesen im weiteren Verlauf Ihrer Ecuador Rundreise noch ein wenig genauer unter die Lupe nehmen. 

Heute können Sie den Panoramablick auf den Vulkan Cotopaxi auf sich wirken lassen, der immerhin 5.897 m Höhe aufweist und damit der zweithöchste Berg des Landes ist. Nicht nur das. Der Cotopaxi ist einer der höchsten aktiven Vulkane weltweit. Je nach der aktuellen Wetterlage (und Ihrer körperlichen Fitness) können Sie für einen noch besseren Blick zu einer Schutzhütte wandern. Wenn es die Zeit erlaubt, besuchen Sie im weiteren Tagesverlauf noch einen indigenen Markt in Saquisilí. In jedem Fall werden Sie aber die beeindruckende Fahrstrecke nach Quilotoa genießen.

Übernachtung im ausgewählten Hotel.
Inkludierte Verpflegung: Frühstück im Hotel, Mittagessen.
 

6. Tag: Ein smaragdgrüner See in einem Vulkankrater
Sie fahren in die kleine indigene Gemeinde Zumbahua, wo jeden Samstag ein Wochenmarkt stattfindet. Dann werden Sie den See besuchen. Der Panoramablick darauf ist inspirierend. Ein smaragdgrüner See, der seine Farbe im Laufe des Tages ändert.

Sie können vom Kraterrand bis zum Wasser hinunterwandern oder sogar bis zum Ufer des Sees absteigen (je nach körperlichen und wetterbedingten Bedingungen dauert der Abstieg ca. 1 Stunde). Am See ist es möglich, ein Kajak zu mieten und damit durch das kalte Wasser zu fahren.

Vom Wasser geht es dann wieder in die Berge. Sie werden Ihre Route fortsetzen, um den Canyon des Toachi-Flusses zu bewundern. Die wunderschöne Berglandschaft wird Sie beeindrucken.

Übernachtung im ausgewählten Hotel.
Inkludierte Verpflegung: Frühstück im Hotel, Mittagessen.
 

7. Tag: Route zum sonnennächsten Punkt, dem Vulkan Chimborazo
Der Sonne entgegen. Später. Denn Ihr Tag beginnt zunächst mit einem Besuch in kleinen Dörfern, deren Bewohner ihre Kreativität und Fantasie auf einzigartige Weise zum Ausdruck bringen: z.B. mit Malerei im "Naif"-Stil in Tigua oder mit Töpferei in La Victoria. Sie besuchen einige Ateliers und erfahren, wie diese einzigartigen Stücke hergestellt werden.

Nach dem Besuch fahren Sie in Richtung Süden zum Dorf Riobamba. Vorbei an den Hängen des höchsten Vulkans Ecuadors: dem Chimborazo (6.310 Meter über dem Meeresspiegel). Sie besuchen die Stadt Riobamba und das Conceptas Museum für religiöse Kunst, erkunden kurz den lokalen Gemüsemarkt und genießen einen natürlichen Saft, der mit dem Eis des Vulkans Chimborazo hergestellt wird.

Morgen kommen Sie dem höchsten Berg Ecuadors dann noch näher. "Sonnennächster Punkt" ist der Chimborazo, weil sein Gipfel auf Grund der Nähe zum Äquator als derjenige Punkt der Erde glilt, der vom Erdmittelpunkt und der Erdachse am weitesten entfernt ist. Damit schlägt der Chimborazo sogar den Mount Everest im Himalaya, den höchsten Berg der Welt. Dieser ist viel weiter vom Äquator entfernt wie der Chimborazo. Da die Erde aber keine perfekte, gleichmäßige Kugel sondern eher ein Ellipsoid und deshalb am Äquator "dicker" ist, ist der Gipfel des Chimborazo mit einer Entfernung von 6382,414 km um ca. 2 km weiter vom Erdmittelpunkt entfernt als der Mount Everest mit 6384,557 km. Weltweit ist also kein Gipfel der Sonne näher.

Wir haben das nicht nachgemessen und auch Sie werden dafür morgen keine Zeit haben. Aber Sonnencreme sollten Sie zur Sicherheit schon mal einpacken.

Übernachtung im ausgewählten Hotel.
Inkludierte Verpflegung: Frühstück im Hotel, Mittagessen.
 

8. Tag: Der Vulkan Chimborazo und ein Lama-Museum
Der heutige Tag Ihrer Ecuador Rundreise wird Ihnen sicher nachhaltig im Gedächtnis bleiben. Denn es geht in dieser faszinierenden Welt der Anden nochmal ein Stück weiter nach oben. Sie erreichen heute den höchsten Punkt dieser Reise.

Morgens Abfahrt zum Vulkan Chimborazo, der alles um sich herum um ca. 2500 Meter überragt. Sie besuchen das Naturreservat und haben die Möglichkeit, bis zur Carrel-Hütte mit dem Auto zu fahren. Sie sind dann auf 4850 m Höhe. Wer mehr möchte, kann zu Fuß eine ca. einstündige Wanderung zur Edward-Whymper-Hütte unternehmen. Dort hätten Sie dann 5.000 m Höhe erreicht. Die Namen der beiden Hütten gehen übrigens zurück auf die Seilschaft, die im Januar 1880 gemeinsam die Erstbesteigung des Chimborazo meisterte.

Nach diesem einmaligen Abenteuer steigen Sie ab und fahren zu einer lokalen Gemeinschaft, die sich der Rettung der Andenkamele widmet: Lamas, Vikunjas und Alpakas. Vorrangiges Ziel in dem am Chimborazzo gelegenen Naturreservat "Reserva de Produccion Faunistica Chimborazo" ist es, den Lebensraum für diese Tiere zu schützen. Genießen Sie ein spezielles Menü aus Lamafleisch und erfahren Sie mehr darüber, welche Bedeutung die Tiere im täglichen Leben der Ecuadorianer haben.

Übernachtung im ausgewählten Hotel.
Inkludierte Verpflegung: Frühstück im Hotel, Mittagessen.
 

9. Tag: Palmira-Wüste, Ingapirca-Komplex, Biblian
Heute schicken wir Sie auf Ihrer Ecuador Rundreise zuerst einmal in die Wüste. Ernsthaft. Denn auf dem Weg zum Ingapirca-Komplex machen Sie einen Halt in der Palmira-Wüste. Es ist eine unglaublich interessante Erfahrung, diese völlig andere Vegetationszone zu sehen, die kaum mehr als eine Kombination aus Sand und Kiefern ist. Aber keine Sorge, Sie müssen hier nicht bleiben.

Ihre Reise geht weiter bis zum Ingapirca-Komplex, der im späten 15. Jahrhundert vor der spanischen Eroberung errichtet wurde. Obwohl die Inkas jahrhundertelang mit den einheimischen Stämmen kämpften, waren sie hier nicht sehr erfolgreich. Deshalb gibt es in Ecuador so wenige Inka-Stätten. Ingapirca ist die bedeutendste von allen. Bis heute ist nicht ganz geklärt, welchen Zweck diese Anlage mit einem Sonnentempel, einem Observatorium, Bädern, Grabstätten, Straßen und Plätze erfüllte. Möglicherweise war es ein zeremonielles Zentrum. Es wurde auf einer viel älteren Anlage errichtet, die ursprünglich vom lokalen Kañari-Stamm gebaut wurde. Wissenschaftlern ist aufgefallen, dass die Altäre im Innern des Sonnentempels nur zu bestimmten Zeiten des Jahres direkt beleuchtet wurden, insbesondere zur Zeit des Neujahrs oder Inti Raymi. Ansonsten gibt es noch viele offene Fragen und Geheimnisse um den Ingapirca-Komplex.

Fragen oder Geheimnisse gibt es um die malerische Stadt namens Biblián nicht, die sie im Anschluß besuchen. Nur Sehenswertes. Die Bevölkerung verehrt die so genannte Liebe Frau von El Rocío. Das hat seinen Grund. Am Ende des XIX. Jahrhunderts litt die Region an einer schrecklichen Dürre, die Ernten und Tiere zerstörte. Der damalige Pfarrer stieg in Begleitung einer Gruppe von Menschen auf den Hügel Zhalao und stellte das kleine Bildnis der Jungfrau in einer Höhlung des Berges auf. Ab diesem Zeitpunkt begann es nach und nach zu regnen und die Gläubigen nannten dieses Bildnis "Madre del Rocío" und beschlossen, ihm einen hölzernen Tempel zu bauen.

Mit dieser Geschichte im Gedächtnis setzen Sie die Fahrt fort. Ihr Ziel ist Cuenca.

Übernachtung im ausgewählten Hotel.
Inkludierte Verpflegung: Frühstück im Hotel, Mittagessen.
 

10. Tag: Cuenca
Cuenca ist ein Juwel der spanischen Kolonialarchitektur, aufgebaut auf den Ruinen der alten Inkastadt Tomebamba. Diese Stadt, mit der Sie sich am heutigen Tag Ihrer Ecuador Rundreise ausgiebig beschäftigen werden, ist bemerkenswert für ihre Häuser, ihre kolonialen Balkone und ihre engen Straßen. Cuenca wurde von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt.

Sie werden den Blumenmarkt, den Calderón-Platz, die alte und die neue Kathedrale, den Platz und den Markt von San Francisco besuchen. Ihr Tag beinhaltet auch den Besuch einer Fabrik, in der die berühmten "Toquilla-Strohhüte" hergestellt werden. Man kennt diese Hüte noch besser unter dem Begriff "Panama-Hut". Aber man wird Ihnen sicher erklären, dass der eigentliche Ursprung dieser Kopfbedeckung schon immer Ecuador war. In der Tat entstand dieser nicht ganz korrekte Name im Jahr 1855, als ein damals für Napoelon III. bestimmter Hut in Panama eingeschifft wurde. Obwohl in Ecuador gefertigt, gingen die Franzosen davon aus, dass es ein Hut aus Panama sei. Daher der Name. Diese Geschichte und natürlich auch den Prozess der Herstellung dieser berühmten Hüte gehört zum heutigen Programm. Das Museum der Eingeborenenkulturen ebenfalls.

Dieses Museum präsentiert die beste archäologische Sammlung der Stadt. Der Historiker Juan Cordero hat mehr als 5.000 Objekte aller indigenen Kulturen aus allen archäologischen Epochen des Landes zusammengetragen. Das älteste stammt aus dem Jahr 4000 v. Chr., weitere Stücke gehen bis zur Inkazeit. Sie finden hier Schmuck und persönliche Ornamente aus hochwertigen Muscheln und Metallen wie Gold, Bronze, Silber, Kupfer, Platin und binären und tertiären Legierungen, Musiksteine, Keramikobjekte, Knochen, Muscheln, Steine und vieles mehr, was die Lebensweise der alten Bewohner des heutigen Ecuadors veranschaulicht. Darunter sogenannte zoomorphe und anthropomorphe Keramik, die für Rituale und Zeremonien verwendet wurden, Graburnen, Darstellungen von Schamanen (Zauberern), Vasen ... die Sammlung ist beeindruckend.

Übernachtung im ausgewählten Hotel.
Inkludierte Verpflegung: Frühstück im Hotel, Mittagessen.
 

11. Tag: Die kunsthandwerklichen Täler von Cuenca
Nicht nur der Toquilla Strohhut, der kein Panama-Hut sein darf, ist Zeugnis dafür, dass Handwerkskunst in Cuenca und Umgebung groß geschrieben wird. Sie werden heute einige weitere Beispiele dafür kennenlernen.

Am Morgen fahren Sie ins nahe gelegene Paute-Tal und seine umliegende, beeindruckende Region. Sie sehen auf dieser Tour viel von dem, was die wunderbaren Fertigkeiten der Einheimischen hervorhebt. Aus unterschiedlichsten Materialien werden hier mit hoher Kunstfertigkeit wahre Kunstwerke erschaffen. Zum Beispiel Textilien, deren Stoffe nach der alten Ikat-Technik gewoben wurden, bei der das Stoffmuster bereits beim Weben entsteht. In Ecuador beherrschen nur noch ca. ein Dutzend Weber diese Kunst. Weltweit ist sie nur noch in ganz wenigen Ländern zu finden. Auch kunstvolle Stickereien, Toquilla-Strohhüte in vielen unterschiedlichen Qualitäten, Korbwaren, Filigranarbeiten und vieles andere mehr wird Ihnen heute begegnen. Genießen Sie die Kunst und die Vielfalt.

Übernachtung im ausgewählten Hotel.
Inkludierte Verpflegung: Frühstück im Hotel. Mittagessen.
 

12. Tag: Cuenca - Loja
Sie verlassen Cuenca. Das nächste Ziel Ihrer Ecuador Rundreise ist Loja.

Die Provinz Loja ist die südlichste Provinz Ecuadors. Die Stadt Loja gilt als die Musikhauptstadt des Landes, ist aber auch für die hohe Qualität ihrer Kaffeebohnen bekannt. Die Stadt hat sich die charmante Atmosphäre eines Hochlanddorfes bewahrt. Auf dem Weg werden Sie die Saraguro-Gemeinschaft besuchen. Einige Historiker behaupten, dass sie peruanischen Ursprungs ist. Die Saraguros sollen in der Zeit der Inka-Besatzung in Ecuador angekommen sein. Da sie gegenüber den Inka loyal waren, wehrten sich diese nicht gegen die Ansiedlung.

Den nächsten Programmpunkt sollten Sie mit höchster Aufmerksamkeit verfolgen: Sie werden das Tal der Langlebigkeit besuchen. In diesem Tal wurde das kleine Dorf Vilcabamba berühmt, weil viele seiner Bewohner 100 Jahre alt geworden sind. Dieses Phänomen wird auf die hiesigen Eigenschaften des Wassers, der Luft und des Klimas zurückgeführt. Im Anschluß schauen Sie sich noch den Hauptplatz von Loja an und überblicken die Stadt mit einem schönen Panoramablick von einem hohen Punkt aus.

Übernachtung im ausgewählten Hotel.
Inkludierte Verpflegung: Frühstück im Hotel. Mittagessen.
 

Tag 13: Loja - Machala: Hauptstadt der Bananenproduktion
Je nach Wetterlage werden Sie heute ein Dorf besuchen, das seit dem 16. Jahrhundert im wahrsten Wortsinn eine glänzende Bedeutung hat: Zaruma. Es wird behauptet, dass diese kleine Stadt über einer Goldmine liegt. Und in der Tat war die Gewinnung dieses wertvollen Metalls über lange Zeit die Haupteinnahmequelle der hiesigen Bevölkerung. Bis heute wird ganz in der Nähe noch Gold und Silber gewonnen. Davon, dass die Arbeit in einer solchen Mine alles andere als erholsam ist, können Sie sich selbst überzeugen: Sie besichtigen ein Besucherbergwerk in einem alten, still gelegten Stollen und lernen im Anschluss die charmante Architektur der Stadt kennen.

Nach dem Abstieg in die Mine erfolgt der Abstieg in niedrigere Regionen. Auf dem Weg besuchen Sie noch ein Naturreservat, das in einem halbtropischen Tal liegt. Bei einer kurzen Wanderung werden Sie die reiche und vielfältige Natur bewundern.

Sie setzen dann den Abstieg in die Ebenen der Küstenregion fort, was aufgrund des Höhenunterschiedes einen kompletten Wechsel der Landschaft bedeutet. Nach der hohen Bergregion erreichen Sie jetzt die Küstenregion mit ihren riesigen Bananen-, Reis-, Zuckerrohr-, Kaffee- und Kakaofeldern. Auf einer Höhe von jetzt nur noch 10 Metern über dem Meeresspiegel.

Übernachtung im ausgewählten Hotel.
Inkludierte Verpflegung: Frühstück im Hotel. Mittagessen.
 

14. Tag: Unterwegs zur Perle der Pazifikküste
So langsam neigt sich diese Ecuador Rundreise ihrem Ende zu. Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, ob Sie nach dieser interessanten und abwechlungsreichen Tour bei einer Badeverlängerung auspendeln wollen?

Heute besuchen Sie noch ein Mangroven-Reservat mit einer unglaublichen Artenvielfalt. Es lohnt sich! Danach fahren Sie zu einem Kakaoanbaubetrieb. Dort erfahren Sie etwas über die Ernte, die Verarbeitung und den Export. Man wird Ihnen bei einer kurzen Demonstration auch die Herstellung von ungesüßter Schokolade zeigen. Diese dürfen Sie ebenso verkosten wie einen Cocktail aus Kakao und Rum. Lecker!

Weiter geht es zur Hafenstadt Guayaquil. der noch vor Quito und Cuenca größten Stadt Ecuadors. Hier befindet sich der wichtigste Hafen des Landes, von dem aus vor allem Bananen, Kakao und Kaffee in alle Welt verschifft wird. Guayaquil ist aber auch Ausgangspunkt für herrliche Strandurlaube und insbesondere auch für Besucher der weltbekannten Galapagos-Inseln.

Übernachtung im ausgewählten Hotel.
Inkludierte Verpflegung: Frühstück im Hotel. Mittagessen.
 

15. Tag: Ende dieser Ecuador Rundreise
Sie haben viel von diesem wunderbaren Land gesehen. Aber leider endet für Sie heute das Programm. Es sei denn, Sie haben noch eine Verlängerung gebucht.

Sie nehmen noch das Frühstück in Ihrem Hotel ein. Danach erfolgt zur geplanten Zeit der Transfer zum Flughafen, damit Sie Ihren Rückflug pünktlich antreten können. Kommen Sie gut nach Hause!
 

Was Sie sonst noch wissen sollten:


Höhenkrankheit:

Die von Nord nach Süd verlaufenden Anden sind wie in Bolivien, Chile, Kolumbien oder Peru auch in Ecuador mit hohen und höchsten Bergen vertreten. Auf dieser Ecuador Rundreise werden Sie bereits bei der Ankunft in der Hauptstadt Quito in einer Höhe von 2850 Metern ankommen. Wir wollen das Thema Höhenkrankheit deshalb nicht ausser Acht lassen. Vor allem wenn Sie bei einer anderen Reise schon einmal höhenkrank waren oder auf Grund von Vorerkrankungen eventuelle Probleme befürchten, sollten Sie diesen Text lesen.

Die Höhenkrankheit kann jeden treffen, weil sie völlig unabhängig vom Alter oder der körperlichen Fitness auftritt. Denn mit zunehmender Höhe nimmt der Sauerstoffgehalt der Luft ab. Jeder menschliche Körper, der Höhe nicht dauerhaft gewohnt ist, reagiert auf diese Veränderung. Deshalb wird Akklimatisation empfohlen. Wir haben das Reiseprogramm so ausgerichtet, dass die ersten Tage für Ihre Akklimatisation hilfreich sind.

In sehr seltenen Fällen und ohne Akklimatisation kann die Höhenkrankheit auftreten. In Ländern wie Ecuador kennt man diese Krankheit und kann – auch bei einer Rundreise – schnell und gut darauf reagieren. Sollten bei Ihnen also Symptome auftreten – dies können z. B. Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, erhöhter Ruhepuls oder Atemnot sein – informieren Sie am besten umgehend Ihren Reiseleiter. Dass es so weit gar nicht erst kommt, hängt vor allem aber auch von Ihnen selbst ab. Mit vorsorglichem Verhalten können Sie selbst sehr viel zur Vermeidung beitragen.

Wenn Sie Sorge haben, dass Sie höhenkrank werden könnten, sprechen Sie vor Reiseantritt mit Ihrem Arzt darüber. Er wird Ihnen eventuell ein geeignetes Medikament empfehlen, das Sie prophylaktisch einnehmen können. Auch wenn Sie über ein solches Medikament verfügen, befolgen Sie dennoch während der Reise diese weiteren Ratschläge:

Achten Sie in jedem Fall darauf, dass Sie in höheren Lagen immer genügend trinken. In großer Höhe kann es schneller als sonst zur Dehydrierung kommen. Trinken Sie möglichst viel Wasser oder Tee und am besten möglichst wenig Alkohol und Kaffee. Schützen Sie sich gut vor der Sonne, deren Wirkung auf den Körper in großer Höhe deutlich stärker ist als in den Lagen, die wir Mitteleuropäer gewohnt sind. Passenden Sonnenschutz sollten Sie deshalb immer bei sich haben. Gleiches gilt für eine gute Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung. Nehmen Sie leichte Mahlzeiten mit wenig fett- und eiweißhaltigen Bestandteilen zu sich. Und vermeiden Sie Überanstrengung. Wir haben diese Ecuador Rundreise so ausgerichtet, dass im Programmablauf keine unzumutbaren Anstrengungen enthalten sind. Sollten Sie sich an irgendeinem Punkt der Reise dennoch müde und schlapp fühlen, dann machen Sie einfach Pause. Wenn Sie sich dabei rasch gut erholen sind sie nur müde, nicht höhenkrank.

Diesen Hinweis geben wir ohne Gewähr für ausreichende medizinische Qualität und inhaltliche Vollständigkeit lediglich als informative Empfehlung an unsere Reisegäste. Danke, dass Sie den Text aufmerksam gelesen haben.
 


PREISE:

Preise demnächst wieder online!


Wir überarbeiten gerade die Preise für diese Reise, damit wir Ihnen immer die günstigsten und aktuellsten Konditionen anbieten können. Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld.

Wenn Sie das nachstehende Anfrageformular nutzen, erhalten Sie kurzfristig ein Angebot mit verbindlichen Preisen. Auch wenn wir bis zu diesem Zeitpunkt hier noch keine Preise veröffentlicht haben sollten.
 

KONDITIONEN:

Diese Leistungen sind im Preis beinhaltet:

  • Exklusiver Ankunftstransfer in Quito.
  • 14 Übernachtungen mit Frühstück im Doppelzimmer in den ausgewählten Hotels oder gleichwertig.
  • Privater Transport.
  • Deutsch sprechender Reiseleiter während der Tour.
  • Eintritte zu den genannten Sehenswürdigkeiten.
  • Mahlzeiten wie erwähnt (3 Gänge-Menü), Getränke nicht inkludiert.

 

Im Preis nicht beinhaltet sind folgende Leistungen:

  • Nicht als inkludiert erwähnte Mahlzeiten.
  • Getränke.
  • Leistungen die nicht als inkludiert erwähnt sind.
  • Persönliche Ausgaben.
  • Trinkgelder.

Lust auf baden?

Wenn Sie nach Ihrer Ecuador Rundreise einige Tage herrlichen Badespaß genießen wollen, dann regeln wir das gerne für Sie. Im obigen Anfrageformular können Sie das ganz bequem gleich mit anfragen.

Allerdings wollen Sie sicher vorab wissen, welche Möglichkeiten für eine Badeverlängerung es überhaupt gibt. Klicken Sie hier (ein neues Fenster öffnet sich) und Sie haben die ausnahmsweise erfreuliche Qual der Wahl.
 

Ihre Buchungsanfrage:

EC-DIA-V-GR-0001 - Ecuadors wilde Natur (14 Tage / 13 Nächte)

1. Reisedaten
(Bitte geben Sie für die Doppelzimmer die Personenanzahl ein! Also z. B. für ein Doppelzimmer = 2 Personen)
Am Ende der Rundreise können Sie auf Wunsch eine Badeverlängerung anschließen. Wenn Sie sich für ein entsprechendes Angebot interessieren, dann sagen Sie uns bitte, an welchem Standort Sie noch ein paar Tage relaxen wollen.
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