Mit dem Mietwagen durch Georgien – 7 Tage / 6 Nächte

Buchungscode: AG-CAU-V-MW-0002
Mit dem Mietwagen durch Georgien – 7 Tage / 6 Nächte

Glaubt man Legenden, dann hat Gott am Ende seiner Schöpfungsarbeit Georgien als Ruhesitz gewählt, um sich von der anstrengenden Arbeit zu erholen. Für die Georgier, die dieser Legende glauben, ist ihr Heimatland deshalb auch "Gottes eigenes Land". Niemand wird beweisen können ob die Legende stimmt oder nicht. Unbestritten ist jedoch, dass Georgien immer noch ein Geheimtipp für Touristen ist. Nichts wie hin!

Das Besondere an diesem Programm:

Wenige Länder sind so vielseitig wie Georgien. Das Land war immer sehr begehrt, weshalb sich hier schon in der Antike Römer, Perser und Byzantiner als Herrscher abwechselten. Im Mittelalter gab es eine kurze Zeit der unabhängigen Stärke, bevor einzelne Fürstentümer die Macht unter sich aufteilten. Diese wurden später durch russische Zaren verdrängt und nach der Oktoberrevolution war es schließlich die Sowjetunion, die Besitzansprüche geltend machte. Es bedurfte zweier Anläufe (1918 und 1991) bis es die Georgier schafften, endlich auch in heutiger Zeit Herr im eigenen Staat sein zu können.

Diese geschichtliche Entwicklung hat wertvolle Spuren hinterlassen. Viele davon gehören heute zum Weltkulturerbe. Das gilt auch für die vielen Bauwerke verschiedener Kirchen. In Georgien trifft man auf mehrere bedeutende Weltreligionen: Judentum, Islam und Christentum. Auch die Kultur zeigt sich vielseitig. Bis hin zur Weinkultur. Denn Georgien gilt als Ursprungsland des Weinbaus. Noch heute findet man hier über 500 autochtone Weinsorten. Nicht zuletzt ist auch die Sprache Zeugnis für die großartige Vergangenheit und die über Jahrhunderte hinweg bedeutende Stellung. Georgisch ist eine der ältesten Sprachen der Welt.

Darauf und auf viele andere Besonderheiten trifft man im Land des Kaukasus, wo trotz dieses massiven Gebirges in der Natur ein Artenreichtum vorhanden ist, wie man ihn anderswo kaum findet. Lernen Sie dies alles auf dieser Mietwagenreise kennen und schätzen. Gute Fahrt und viel Spaß!

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Mit dem Mietwagen durch Georgien – 7 Tage / 6 Nächte
 

1. Tag: Anreise – Tiflis
Herzlich willkommen in Georgien und herzlich willkommen in Tiflis, wo Sie die ersten beiden Tage Ihrer Mietwagenreise verbringen werden. Tiflis ist nicht nur Hauptstadt sondern auch das soziale und kulturelle Zentrum von Georgien. Die Stadt wurde bereits im 5. Jahrhundert gegründet. Kein Wunder, dass man hier auf eine in weiten Teilen inzwischen moderne, vor allem in der Altstadt aber auf eine sehr traditionelle Stadt besucht.

Am Flugplatz werden Sie abgeholt und zu Ihrem Hotel in Tiflis gebracht, das Sie je nach Budget- oder Plus-Variante gebucht haben. Dort übernehmen Sie auch den von Ihnen gebuchten Mietwagen. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.

2. Tag: Tiflis
Heute steht nicht die Stadtbesichtigung der georgischen Hauptstadt auf dem Reiseplan. Da diese teilweise zu Fuß, andererseits wegen der Entfernungen auch mit dem Auto stattfindet, behötigen Sie zunächst Ihren Mietwagen, der an der Vermietstation schon für Sie vorbereitet ist.

Wir haben eine abwechslungsreiche Besichtigung vorgesehen. Sie besuchen in der Hauptstadt die Metechi-Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Deutlich älter sind die Sioni Kirche aus dem siebten und die Antschischati Kirche aus dem sechsten Jahrhundert. Im Zentrum von Tiflis, auf dem Elias Hügel, erwartet Sie zudem die Sameba Kathedrale, das größte Kirchengebäude in Transkaukasien. Sehenswert!

Hoch über der Stadt ist die Narikala Festung beeindruckend, die Sie mit der Seilbahn erreichen. Für Erholungssuchende ist der Mtatsminda Park empfehlenswert. Hier kann man einfach ausruhen, mit einem kleinen Zug durch die Anlagen fahren oder in einem schicken Parkrestaurant den Blick auf Tiflis genießen.

Auch heute werden Sie in Tiflis übernachten.

3. Tag: Tiflis – Kazbegi
Die Religion hat in Georgien einen hohen Stellenwert und vor allem eine Geschichte, die sich über Jahrhunderte erstreckt. Viele steinerne Zeitzeugen sind erhalten geblieben, von denen nicht wenige absolut sehenswert sind. Ihre Wegstrecke führt Sie heute deshalb zunächst einmal in das Städtchen Mzcheta, das nur wenige Kilometer von Tiflis entfernt ist. Archäologen haben nachgewiesen, dass es den Ort seit über 3000 Jahren gibt. Römische Historiker wie Plinius oder Plutarch berichteten zu ihrer Zeit schon Mzcheta, das an der Seidenstraßé damals eine wichtige Handelsstadt zwischen Kaspischem Meer und Schwarzem Meer war.

Heute ist Mzcheta das religiöse Zentrum von Georgien. Von der Dschwari Kirche aus hat man einen herrlichen Blick über die Stadt. Bei der Swetizchoweli Kathedrale, einem wirklich beeindruckenden Bauwerk, soll der Legende nach das Gewand von Jesus begraben sein. Und auch die Shio Mghvime Kathedrale, die bereits im 6. Jahrhundert errichtet und als Kloser genutzt wurde, lohnt einen Blick.

Aber auch die weltlichen Dinge kommen hier nicht zu kurz. Alleine der Name Chateau Mukhrani deutet darauf hin. In diesem Spitzenweingut werden auf ca. 100 Hektar Rebsorten angebaut, die Dank fruchtbarer Böden und dem gemäßigten Klima beste Voraussetzungen für einen hervorragenden Wein bieten. Besuchen Sie das Chateau und machen Sie eine Weinprobe.

Ihr heutiges Fahrziel ist Kazbegi. Auf dem Weg lohnt der Besuch der Ananuri Festung beim Jinvali Stausee und ein Abstecher zur Gergeti Dreifaltigkeitskirche. Und das Dariali Kloster ist schon deshalb sehenswert, weil es – vergleichsweise jung – erst 2011 fertig gestellt wurde. An der nahe liegenden Grenze ist die riesige Kuppel das weithin sichtbare Zeichen dafür, dass man in ein orthodox christliches Land kommt.

4. Tag: Kazbegi – Borjomi
Georgien hat landschaftlich sehr viele schöne Seiten. Auf der Fahrt zum heutigen Zielort wird Ihnen das an mehreren Stellen besonders auffallen. Bevor Sie ankommen, sollten Sie jedoch noch zwei Punkte ansteuern, die sich lohnen.

Eine Burg, die wirklich noch in Betrieb ist. Das ist die Rabati Burg in Akhaltsikhe. Festung und Burg sind nicht nur wegen der Anlage an sich sehenswert. Ein kleines Cafe, ein Restaurant, ein Hotel, ein Museum und ein großer Platz für Vorführungen lassen keine Wünsche offen. Auch Wardsia sollten Sie besuchen. Nicht nur weil diese Stadt aus dem 12. Jahrhundert mehr oder weniger senkrecht verläuft. Sie ist nicht erbaut worden. Sie wurde in eine ca. 500 Meter aufragende Felswand geschlagen. Eine Höhlenstadt. Ursprünglich war hier in 3.000 Wohnungen Platz für 50.000 Menschen. Heute sind noch ca. 750 Räume erhalten. Hauptattraktion ist die Klosterkirche Mariä Himmelfahrt. Sie sollten sich Wardsia nicht entgehen lassen.

Es gibt heute auch Gelegenheit in einem herrlichen Nationalpark zu wandern. Der Kharagauli National Park bei Borjomi bietet dazu 5-6 unterschiedliche Wanderwege an. Diese sind nicht alle zu jeder Zeit begehbar. Sie sollten deshalb dem Tipp des lokalen Reiseleiters folgen, der Ihnen einen geeigneten Vorschlag macht. Falls Sie bei der Wanderung durstig geworden sein sollten, wie wäre es mit einem Schluck Borjomi, dem bekanntesten Mineralwasser in Georgien? Probieren Sie es im Zentralpark von Borjomi.

Sie übernachten heute in Borjomi.

5. Tag: Borjomi – Kutaisi
Auch heute werden Sie auf dem Weg nach Kutaisi wieder Weltkulturerbestätten der UNESCO sehen, von denen es in Georgien nicht wenige gibt. In der näheren Umgebung Ihres heutigen Zieles ist jedoch noch viel mehr zu sehen. Heute können Sie auch die Unterwelt von Georgien kennenlernen. 

Im Sataplia Nationalpark nahe Kutaissi sieht man viele angebliche Fußspuren von Dinosauriern und irgendwann den Eingang zur Prometheus Höhle. Ihren Namen hat Sie von einer der bekanntesten Figuren der griechischen Mythologie. Prometheus soll zur Strafe, dass er gegen den Willen von Zeus den Menschen Feuer gebracht hat, an den nahe gelegenen Berg Kasbek geketten worden sein. Davon ist nichts mehr zu sehen. Aber die Stalagmiten und Stalaktiten in der Höhle, die zu Fuß und teilweise auch mit einem Boot erforscht werden kann, sind faszinierend.

Aus dem 12. Jahrhundert stammen die ältesten Bauwerke in Tskhaltubo. Könige und alle, die es sich leisten konnten, besuchten über Jahrhunderte den Kurort, dessen Wasserquellen heilsame Wirkung nachgesagt wird. Die letzte Blüte erlebte die Stadt zu Sowjetzeiten. Danach ging es steil bergab. Erst in den letzten Jahren erwacht hier neues und sichtbares Leben, das inzwischen wieder viele Besucher anzieht.

In Kutaisi erwartet Sie dann Weltkulturerbe. Zunächst die Bagrati Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert. Sie war ursprünglich als Weltkulturerbe anerkannt, wurde wegen unsachgemäßer Rekonstruktion aber 2017 wieder gestrichen. Nicht so Kloster und Kathedrale Gelati, eines der bedeutendsten Bauwerke georgischer Kunst und Weltkulturerbe.

Sie übernachten in Kutaisi.

6. Tag: Kutaisi – Tbilisi
Relikte aus alten Sowjetzeiten – Georgien gehörte der früheren Sowjetunion an – kann man in Georgien immer wieder entdecken. Heute empfehlen wir, an einem ganz besonderen Ort Station zu machen. In Gori können Sie das Museum jenes Mannes besichtigen, der in Gori geboren wurde und als Führer der Sowjetunion ein denkwürdiges Kapitel Weltgeschichte geschrieben hat: Josef Stalin.

Sollte Sie Wardsia begeistert haben, dann sollten Sie zusätzlich die noch viel ältere Felsenstadt Uplisziche besuchen. Hier sind Strukturen und Kulturen einiger Jahrhunderte erkennbar, die eine einzigartige, aber auch interessante Kobination darstellen.

Sie übernachten heute in Tiflis.

7. Tag: Abreise
Nach dem Frühstück im Hotel endet die Mietwagen Rundreise durch Georgien. Ihr Mietfahrzeug können Sie am Flughafen zurückgeben. Wir hoffen, dass Ihnen die Reise gefallen hat und wünschen eine gute Heimreise.

ნახვამდის (nakhvamdis = Auf Wiedersehen)

 

4. Tag: Hotel Sunny Days in Borjomi

Bild folgt

 

Die Preise vom 01.11.2022 bis 31.10.2023:EZ *DZ
   
In der Budget-Variante:959 €569 €
In der Plus-Variante:1.048 €646 €
   

Preise bei EZ gelten für 1 Person im Einzelzimmer. Ansonsten pro Person im Doppelzimmer.
 

KONDITIONEN:

Diese Leistungen sind im Preis beinhaltet:

  • Flugplatztransfer bei Ankunft.
  • 3 Übernachtungen in Tiflis, 1 Übernachtung in Borjomi, 1 Übernachtung in Kutaisi, 1 Übernachtung in Kazbegi.
  • 6 x Frühstück.
  • Mietwagen* Kia Picanto (oder gleichwertig), bzw. ein anderes Fahrzeug gegen Mehrpreis.
  • Versicherung** (Selbstbeteiligung 400 US-Dollar, bei größeren Schäden 15% des Gesamtschadens.

* Eine Kaution in Höhe von 400 Euro (evtl. anderer Betrag bei Auswahl eines anderen Fahrzeuges) wird von der Vermietstation auf der Kreditkarte eingefroren. Die Kreditkarte muss auf den Namens des / der angemeldeten Fahrers / Fahrerin lauten.
** Wir empfehlen, sich bez. möglicher Schäden mit dem Mietwagen bei einem deutschen Versicherer beraten und ggf. zusätzlich versichern zu lassen.


Im Preis nicht beinhaltet sind folgende Leistungen:

  • Flüge hin und zurück.
  • Reiseleiter (kann fakultativ gebucht werden)
  • Fahrer (kann fakultativ gebucht werden)
  • Benzin
  • Eintritte in Museen.
  • Alkoholische Getränke.
  • Mahlzeiten, die nicht im Reiseplan, bzw. "im Preis enthalten" aufgeführt sind.
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben.
  • Reiseversicherung.
  • Alles, was nicht explizit als inkludierte Leistung beschrieben wird.

 

Ihre Buchungsanfrage:

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1. Reisedaten
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