Der Kultur auf der Spur – Rundreise durch Armenien und Georgien, 14 Tage / 13 Nächte


Der Kultur auf der Spur – Rundreise durch Armenien und Georgien, 14 Tage / 13 Nächte
Buchungscode:
AG-CAU-V-GR-0001

Weit mehr als 2.000 Jahre abwechslungsreiche Geschichte hinterlassen Spuren. Mehr als das. In Armenien und Georgien bilden sie einen Gleichklang mit allem, was man dort als Zukunft definiert. Denn beide Länder sind im Aufbruch. Nicht ohne das zu verleugnen, was seit frühen Zeiten dazu beigetragen hat, in beiden Ländern eine unvergleichliche Tradition und Kultur zu entwickeln.

Tauchen Sie ein in teils uralte Traditionen. Erleben Sie viel Kultur in beiden Ländern. Lernen Sie Menschen kennen. Und verfolgen Sie, in welch rasantem Tempo beide Länder auf dem Weg in die Zukunft sind.
 

Das Besondere an diesem Programm:

Sie bereisen in 14 Tagen zwei der geschichtsträchtigsten Länder des Ostens. Armenien, mit einer Tradition und Vergangenheit, die bis weit in die Zeit vor Christi Geburt zurückreicht. Georgien, dessen Geschichte ebenfalls viele Jahrhunderte umfasst, aber insbesondere in den letzten Jahrzehnten größte Aufmerksamkeit erfuhr.

Ihre Rundreise unternehmen Sie in einer kleinen Reisegruppe von maximal 12 Personen. Sie fahren in einem modernen Fahrzeug der Kategorie Mercedes Sprinter. Während der gesamten Reise haben Sie eine Deutsch sprechende Reiseleitung. Sie haben auch bei dieser Reise wieder die Wahl für die Plus-Variante oder die etwas günstigere Budget-Variante. Es gibt zwischen beiden Varianten keine Unterschiede beim Reiseverlauf. Aber Sie wohnen mit der Budget-Variante in günstigeren Hotels, was bei kostenbewussterem Reisen zu einem kleineren Budget beiträgt.

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Der Kultur auf der Spur – Rundreise Armenien und Georgien, 14 Tage / 13 Nächte

1. Tag: Anreise nach Jerevan
Sie landen am Flughafen Zvarnots in der armenischen Hauptstadt Jerevan. Am Flugplatz erwartet Sie die örtliche Reiseleitung. Von hier Transfer in Ihr Hotel (je nach Plus- oder Budget-Variante).

Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Sie übernachten heute in Jerevan.

2. Tag: Jerevan
Nach dem Frühstück in Ihrem Hotel treffen Sie Ihre lokale Reiseleitung. Gemeinsam haben Sie heute viel vor. Jerevan ist nicht nur über 2.800 Jahre alt. Vor allem ist die armenische Hauptstadt interessant und abwechslungsreich. Das werden sie bei der heutigen Stadtrundfahrt und der Besichtigung der schönsten Sehenswürdigkeiten schnell feststellen.

Der Platz der Republik ist nur der wichtigste öffentliche Raum in der Stadt. Er gilt wegen seiner Architektur darüber hinaus auch als architektonisches Highlight. Sie werden den Grund für diese Einschätzung auf dem in der Mitte gelegten "Steinteppich" oder beim Blick auf das am Rand stehende Opern- und Balletttheater schnell erkennen. Danach werden Sie vom Cascade-Denkmal aus einen Blick über das herrliche Panorama von Jerewan werfen. Von hier aus kann man nicht nur die Größe der knapp 1,1 Millionen Einwohner zählenden Stadt werfen (ca. ein Drittel der Gesamtbevölkerung Armeniens wohnt hier). Sie haben auch eine herrliche Aussicht auf den biblischen Berg Ararat. Moderne Kunst wird Ihnen im Gafesjian-Museum begegnen und die Besuch der Genozid-Gedenkstätte erinnert an eines der dunkelsten Kapitel der armenischen Landesgeschichte.

Mit einer armenischen Familie und sicher vielen guten und interessanten Gesprächen werden Sie heute zu Abend essen. Danach kehren Sie in Ihr Hotel vom Vortag zurück. Sie bleiben auch diese Nacht in Jerewan.

3. Tag: Jerevan – Garni – Geghard – Jerevan
Heute werden Sie ungefähr 2.000 Jahre zurückblicken können. Nach dem Frühstück in Ihrem Hotel verlassen Sie die Hauptstadt und besuchen zunächst den Tempel von Garni. Dessen Ursprung liegt im 1. Jahrhundert n. Chr. und weist eine interessante Architektur auf. Er ist der einzige hellenistische Tempel im Kaukasus. Seine 24 Säulen symbolisieren die 24 Stunden des Tages.

Von Garni fahren Sie weiter zum Kloster Geghard. Der vor dem 13. Jahrhundert verwendete Name "Ajrivank" beschreibt die Baulichkeiten sehr konkret: Höhlenkloster. Denn die meisten Bauwerke dieser Anlage sind in den Fels gehauen. Nachdem durch einen Apostel eine heilige Reliquie ins Kloster gebracht wurde, änderte sich der Name zu Geghard, was in der Übersetzung "Kloster zur Heiligen Lanze" bedeutet. Dem Quellwasser, das nahe dem Kloster entspringt, wird nach alter Überlieferung eine heilsame Wirkung zugeschrieben.

Zurück in der Gegenwart sind Sie spätestens beim Mittagessen. Auf einem Bauernhof können Sie bei der Zubereitung des traditonellen Fladenbrotes "Lavash" zuschauen. Frisch gestärkt fahren Sie dann zurück nach Jerewan. Bevor das Tagesprogramm für Sie endet, besuchen Sie dort noch das Historische Museum am Republikplatz.

Danach kehren Sie in Ihr Hotel zurück. Auch die nächste Nacht verbringen Sie noch in der Hauptstadt.

4. Tag: Ararat – Chor Virap – Noravank – Gnishik – Goris
Auch wenn man den Berg Ararat wegen den alten Konflikten mit der Türkei von Armenien aus nicht besteigen kann – sehen kann man ihn in aller Größe (5.165 Meter) und aller Schönheit. Genau das machen Sie heute. Sie fahren zum Kloster Chor Virap. Von hier aus haben Sie den besten Blick auf diesen imposanten, biblischen Berg, auf dem nach dem Text im 1. Buch Mose 8, 3–4, Noah nach der Sintflut mit seiner Arche und acht Überlebenden gelandet sein soll. Ob das wirklich so war ist bis heute Gegenstand vieler Diskussionen und Untersuchungen.

Konkreter und belegbarer ist die lange Geschichte des Klosters Norawank, Ihrer nächsten Station der heutigen Fahrt. Das Kloster steht auf der Vorhabenliste als Weltkulturerbe der UNESCO und ist eine der wichtigsten Touristenattraktionen des Landes. Denn in diesem sehr gut erhaltenen Gesamtkomplex steht zum Beispiel mit der in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbauten Täuferkirche ein wichtiges Bauwerk der früheren Fürstendynastie Orbelian, die hier Ihre Nachkommen bis ins 19. Jahrhundert bestatteten. Noravank war im übrigen auch lange Bischofsitz.

Die Schulterhöhe beträgt 0,7 bis 1,0 Meter, das Gewicht 25 bis 95 Kilogramm und bei männlichen Vertretern kann das säbelmäßig nach hinten gebogene Horn bis zu 1,3 Meter lang werden. Was das ist? Sie werden es bei Ihrem Abstecher nach Gnishik erfahren. Dort werden Sie diese Wildziegenart mit Namen Bezoar zu Gesicht bekommen.

Die Tagestour endet heute in Goris, wo Sie je nach gewählter Variante Ihr Hotel für die nächsten beiden Nächte beziehen werden.

5. Tag: Goris – Chndzoresk – Tatev – Goris
Genießen Sie das angenehme Ambiente in Ihrem Hotel, fließend kaltes und warmes Wasser, etc.. Warum? Es geht auch ganz anders. Sie werden das heute sehen. Denn Sie fahren in das berühmte Höhlendorf Chndzoresk unweit von Goris. Unterhalb des Dorfes liegt ein malerisches Tal, das wegen zahlreichen Höhlen und Felsformationen als Höhlendorf bezeichnet wird und von großer historischer Bedeutung ist. Hier haben Menschen bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts gelebt.

Wie groß die Unterschiede zwischen Steinzeit und Neuzeit sein können, vermittelt der nächste Halt in Halidzor. Das nahe gelegene Kloster Tatev war früher auf Grund der geographischen Gegebenheiten im Winter von der Außenwelt abgeschnitten. Und auch in den Sommermonaten muss man fast eine Stunde auf 14,5 km enger und kurvenreicher Strecke fahren um von Halidzor nach Tatev zu kommen. Gelöst wurde das Problem durch den Bau der längsten Luftseilbahn der Welt in einer Sektion, die eine Strecke von 5.765 Metern zurücklegt. Steigen Sie ein und genießen Sie die Fahrt zum Kloster Tatev. Dieses moderne Transportmittel fährt Sie in nur 11 Minuten zurück ins 9. Jahrhundert.

Nach der Rückkehr nach Goris machen Sie noch einen kulinarischen Abstecher. Nachdem Sie schon gesehen haben, wie das Fladenbrot "Lavash" zubereitet wird, sehen Sie heute die Entstehung des armenischen Traditionsgerichtes "Dolma". Kleiner Tipp: es hat was mit Hackfleisch zu tun.

6. Tag: Goris – Selim-Pass – Dilijan
Am Morgen fahren Sie zunächst in Richtung Norden. Unterwegs stoppen Sie in Sissian. Das alte Observatorium Karahunj, das Sie hier sehen werden, wird oft mit dem englischen Stonehenge verglichen. Die nächste Station ist die Festung Smbataberd nahe der Ortschaft Artabuynk.

Danach sind Sie auf der legendären Seidenstraße unterwegs. Hier treffen Sie (nur im geschichtlichen Sinn) auf alte Bekannte, denen Sie schon in Norawank begegnet sind. Denn die Selimer Karawanserei, an der Sie Halt machen, geht ebenfalls auf die Orbelian-Fürstenfamilie zurück. Die alte Karawanserei wurde ungefähr im Jahr 1330 erbaut, danach im 15. oder 16. Jahrhundert zerstört und erst 1959 wieder hergestellt. Die ursprünglichen Abmessungen und der originale Baustil wurden dabei aber beachtet, so daß man gut nachvollziehen kann, wie die Reiter der Karawanen und deren Lasttiere hier im Mittelalter rasteten und die Nacht verbrachten.

Im Anschluß erreichen Sie die Perle von Armenien, den Sevan See. Steigen Sie die Stufen zum Sevanavank-Kloster hinauf und genießen Sie den herrlichen Blick über den blauen See, bevor Sie nach Dilijan weiterfahren. Hier angekommen, beziehen Sie Ihr Zimmer im Hotel, in dem Sie eine Nacht bleiben werden.

7. Tag: Lermontovo – Haghpat – Sanahin – Tiflis
Ihr vorerst letzter Tag in Armenien beginnt mit einer Fahrt in das Dorf Lermontovo. Sie sind bei der russischen Minderheit der Molokanen eingeladen. Diese urchristliche Gemeinschaft orientiert sich bei ihrer Lebensführung ausschließlich an der Bibel. Frau Natasha wird beim Teetrinken viel spannendes über ihre Traditionen erzählen. Auf der Weiterfahrt besuchen Sie die aus dem 10. Jahrhundert stammenden und nahe beieinander liegenden Klöster Haghpat und Sanahin, die beide zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen.

An der armenisch-georgischen Grenze treffen Sie danach Ihre georgische Reiseleitung und setzen Ihre Reise nach Tbilisi fort. Tbilisi kennen Sie besser unter dem Namen Tiflis,. Sie fahren in die georgische Hauptstadt und werden dort direkt zu Ihrem Hotel gebracht. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

8. Tag: Tiflis
Georgien empfängt Sie kulinarisch. In einer Masterklasse an der nationalen georgischen kulinarischen Akademie werden Sie 3-4 berühmte, nationale Gerichte zubereiten, die Sie danach zu Mittag essen werden. Ein Beispiel? Khachapuri, Aubergine mit Walnußpaste. Lecker!

Gut gestärkt starten Sie danach die Besichtigungstour durch Tiflis. Tiflis ist die größte Stadt von Georgien. Über ein Viertel der Bewohner des Landes, ca. 1,1 Millionen Menschen, wohnen in der Hauptstadt. Gegründet wurde Tiflis im 5. Jahrhundert n. Chr., als hier ein warme Quelle entdeckt wurde. Das Wort "Tbilisi" ist von dem Wort "tbili" abgeleitet und bedeutet "warm". Deshalb werden Sie auf Ihrer Tour unter anderem Schwefelbäder in der Altstadt sehen. Allerdings auch orthodoxe und armenisch-gregorianische Kirchen, Synagogen, türkische Moscheen und manch anderes mehr.

Ein Abendessen in einem traditionellen Restaurant in Tiflis beendet diesen interessanten Tag. Sie übernachten weiterhin in Tiflis.

9. Tag: Kachetien – Napareuli – Telavi – Tiflis
Kachetien, im Osten von Georgien gelegen, gilt als die sonnigste Region des Landes. Vor allem aber ist Kachetien das Zentrum der jahrtausende alten georgischen Weinkultur. Früher war Kachetien ein mächtiges Königreich an der Seidenstraße. Viele bedeutende Kirchen und Festungen aus dem Mittelalter sind heute noch zu sehen. Geblieben ist aber vor allem auch der Weinanbau und die Weinkultur. Davon werden Sie sich heute überzeugen.

Das Tagesprogramm führt Sie zunächst nach Napareuli. Im "Weinkeller von Twins" werden Sie zur Weinprobe erwartet. Hier werden nach Expertenmeinung die besten kachetischen Weiß- und Rotweine gemacht. Diese werden nach alten, fast vergessenen Traditionen gekeltert und sind "Bio-Weine". Wenn Sie möchten, können Sie parallel dazu auch am Brot backen teilnehmen und Chinkali, bzw. Tschutschchela zubereiten. Ok, Sie müssen diese Namen nicht aussprechen können. Aber es sind Bestandteile Ihres Mittagessens und Sie werden es mögen. 

Ihre Eindrücke zu dieser interessanten Region rundet ein Besuch samt Stadtbesichtigung in Telawi, der Hauptstadt Kachetiens ab. Auf dem dortigen Telavi-Basar bieten einheimische Bauern ihre ökologisch hergestellten Produkte an, vor allem Obst und Gemüse. Kaufen Sie hier etwas Obst und vergessen Sie nicht zu feilschen.

Am Abend sind Sie dann wieder in Tiflis. Das heutige Abendessen wird von traditionellen Folkloreelementen begleitet. Sie übernachten wieder im gleichen Hotel.

10. Tag: Tiflis – Ananuri – Gergeti – Kazbegi
(Tagestour von April bis Ende Oktober – Variante 1)

Nach dem Frühstück verlassen Sie Tiflis in Richtung Ananuri, das Sie nach ca. 60 km Fahrt erreichen. Zum Ort gehört die gleichnamige Festungsanlage, ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert, massiv ausgebaut im 17. Jahrhundert. Ananuri diente als Wache an der berühmten Georgischen Militärstraße zur Sicherung der nördlichen Landesgrenze. Der Komplex besteht aus einer Festung, zwei Kirchen, einem alten Wachturm, der Burg und verschiedenen bürgerlichen Gebäuden. 

Sehr viel später erst entstand zu Füßen der Anlage der Zhinwali-Stausee. Die über 100 Meter hohe Staumauer wurde 1986 fertiggestellt. Das Wasserkraftwerk erzeugt Strom mit einer Leistung von 130 Megawatt. Von hier führt auch eine Rohrleitung nach Tiflis. In mehreren Dörfern entlang der Strecke wird das Wasser aus dem See in entsprechenden Anlagen für die Hauptstadt aufbereitet.

Über die Georgische Militärstraße geht die Fahrt weiter nach Kazbegi, wo Sie heute übernachten werden. Die Stadt ist das administrative Zentrum der Region Mzcheta-Mtianeti und liegt 1.700 m über dem Meeresspiegel. Aber Sie steigen mit der Wanderung zur Gergeti Dreifaltigkeitskirche auf dem Berg Mkinwartsweri noch etwas höher auf. Auf 2.170 Meter Höhe liegt die Kirche, eines der Wahrzeichen Georgiens, das man nach ca. 6 km Fußmarsch erreicht. Wenn das Wetter mitspielt, haben Sie von hier auch einen herrlichen Blick auf den zweithöchsten Berg des Landes Kazbegi (5.047m). Hier oben erwartet Sie ein Picknick zum Mittagessen.

Das Abendessen und die Übernachtung erfolgt dann in Ihrem Hotel in Kazbegi.

10. Tag: Tiflis – Ateni – Uplistikhe – Bojomi
(Tagestour  November bis Ende März – Variante 2)

Diese Beschreibung gilt in den Wintermonaten. In dieser Zeit fahren Sie ab Tiflis in Richtung Bojomi. Das Mittagessen nehmen Sie auf dem Weg im "Chateau Ateni", einem kleinen Weingut, auf etwas rustikale Weise ein. Aber wann hat man schon mal die Gelegenheit, georgische Gerichte an der frischen Luft zu verkosten? Danach fahren Sie nach Uplistsikhe weiter. Übersetzt bedeutet dieser Name "Festung des Herrn". Konkret ist diese Festung eine alte Felsenstadt, die an einem felsigen Ufer des Mtkvari-Flusses "erbaut" wurde. Hier zeigen sich unterschiedliche Baustrukturen und verschiedene Stile von Felsschneider-Kultur vom 2. Jahrtausend v. Chr. bis zum späten Mittelalter.

Nach der Ankunft in Borjomi Abendessen und Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Kazbegi – Uplistsikhe – Kutaisi
(Tagestour von April bis Ende Oktober – Variante 1)

Nach dem Frühstück starten Sie in Richtung Uplistsikhe. Das Mittagessen nehmen Sie auf dem Weg im "Chateau Ateni", einem kleinen Weingut, auf etwas rustikale Weise ein. Aber wann hat man schon mal die Gelegenheit, georgische Gerichte an der frischen Luft zu verkosten? Danach fahren Sie nach Uplistsikhe weiter. Übersetzt bedeutet dieser Name "Festung des Herrn". Konkret ist diese Festung eine alte Felsenstadt, die an einem felsigen Ufer des Mtkvari-Flusses "erbaut" wurde. Hier zeigen sich unterschiedliche Baustrukturen und verschiedene Stile von Felsschneider-Kultur vom 2. Jahrtausend v. Chr. bis zum späten Mittelalter.

Danach Weiterfahrt nach Kutaisi und dort Stadtrundgang. Kutaisi ist nicht nur die ehemalige Hauptstadt des antiken Königreiches Kolchis (die Bagrati-Kathedrale und den Gelati-Komplex aus dieser Zeit sehen Sie beim Stadtrundgang). Ab Ende 2012 wurde Kutaisi vorübergehend auch Parlamentsstadt von Georgien.

Abendessen und Übernachtung im Hotel in Kutaisi.

11. Tag: Borjomi – Akhaltsikhe – Kutaisi
(Tagestour von November bis Ende März – Variante 2)

Am Vormittag fahren Sie nach Borjomi in den Kharagauli-Nationalpark. Lassen Sie sich von Ihrem Reiseleiter vor Ort eine Empfehlung geben, zu welcher Zeit welcher der Wanderwege am besten ist. Unterwegs nehmen Sie ein Picknick ein. 

Nach Ihrer Wanderung im Nationalpark fahren Sie nach Akhaltsikhe weiter. Hier besichtigen Sie die Rabati-Festung. Ein Bauwerk, in dem sich die Historie dieser Gegend in den unterschiedlichsten Gebäudeteilen und Baustilen wiederspiegelt. Denn innerhalb der Festungsanlage, deren Ursprung aus dem 7. bis Jahrhundert stammt, findet sich zum Beispiel eine Moschee. Denn die Festung wurde im 16. Jahrhundert vom Osmanischen Heer eingenommen. Ebenso gibt es in der Anlage aber auch eine orthodoxe Kirche. Denn die russische Arme eroberte 1828 die Festung zurück. Sehenswert. 

Abendessen und Übernachtung in Kutaisi.

12. Tag: Kutaisi – Zugdidi – Batumi
Nach dem Frühstück starten Sie den heutigen Tag mit dem Besuch des Dadiani Palastes in Zugdidi. Sie sind hier zu Besuch im Haus einer georgischen Fürstenfamilie, deren Stammbaum bis ins Jahr 1046 zurückreicht und die vor allem im 13. Jahrhundert das mächtigste Herrscherhaus im Westen Georgiens war. Der Palast ist heute ein Museum mit über 40.000 Exponaten aus einem Zeitraum von der Bronzezeit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Unter anderem befindet sich darunter eine Bronzemaske von Napoleon I. und dessen originale Korrespondenz, die aus 32 Bänden besteht.

Im weiteren Tagesverlauf erreichen Sie das einzigartige Ethnodörfchen Sisa Tura. Hier haben Sie die Gelegenheit, das Leben in einem traditionellen kolchischen Oda-Haus, dem Patschka, Pita-Hihse und Jarvali, zu erleben. Sie sehen alte Haushaltsgegenstände und Küchenutensilien, bevor Sie zu Mais- und Haselnussfeldern weiterfahren. Auf dem Weg passieren Sie einen künstlichen See, an dem auch eine kleine Holzmühle steht. Hier können Sie die alte Maisverarbeitungstechnik sehen, die seit vielen Generationen angewendet wird. Wenn Sie wollen, dürfen Sie dabei mithelfen. Danach werden Sie in die traditionelle mengrelianische Kochkunst eingeführt. Ein erfahrener Koch wird Ihnen beibringen, wie Elarji, Gebzhalia und Mengrelan Khachapuri zubereitet werden, bevor Sie diese Leckereien gemeinsam verspeisen.

Am Abend Abendessen in einem lokalen Restaurant und Übernachtung in Batumi.

13. Tag: Zugfahrt Batumi – Tiflis
Der heutige Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Vielleicht haben Sie Lust, sich ein wenig an der Küste des Schwarzen Meeres zu entspannen?

Am Nachmittag treffen Sie sich mit dem Guide und dem Fahrer im Hotel zur Fahrt zum Bahnhof von Batumi. Für die ca. 5 Stunden dauernde Zugfahrt bis Tiflis sind Sie von Ihrem Hotel mit einer Picknickbox versorgt worden. Nach der Ankunft in Tiflis werden Sie in Ihr Hotel gebracht.

Abendessen in einem lokalen Restaurant und Übernachtung in Tiflis.

14. Tag: Abreise
Heute endet Ihre abwechslungsreiche Reise durch Armenien und Georgien. Wir wünschen Ihnen eine gute Heimreise.



Diese Leistungen sind im Preis beinhaltet:

  • Transport (Mercedes Sprinter oder vergleichbar)
  • 3 x Übernachtungen im Hotel in Jerevan
  • 2 x Übernachtung im Hotel in Goris
  • 1 x Übernachtung im Hotel in Dilijan
  • 4 x Übernachtung in Tbilisi (Tiflis)
  • 1 x Übernachtung in Kazbegi
  • 1 x Übernachtung in Kutaisi
  • 1 x Übernachtung in Batumi
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Wein Degustation und Meisterklasse in Napareuli
  • Kulinarische Meisterklasse in Tiflis
  • Meisterklasse in Zugdidi
  • Lokale Reiseleitung in Borjomi - Kharagauli Nationalpark (Variante 2)
  • Eine Flasche Wasser pro Peson und Tag
  • Museen
  • In Armenien: 4 x Abendessen, 1 x Mittagessen
  • In Georgien: 7 x Abendessen, 2 x Picknick Mittagessen, 1 x Mittagessen in Ateni, 3 x Mittagessen zusammen mit Masterklasse (Napareuli/Zugdidi/Tiflis)
  • Zugtickets


Im Preis nicht beinhaltet sind folgende Leistungen:

  • Hin- und Rückflug / Internationale Flug- und Flughafensteuern.
  • Mahlzeiten, sofern nicht erwähnt.
  • Alkoholische Getränke.
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder.
  • Versicherung.
  • Alle anderen Kosten, die nicht ausdrücklich im Preis beinhaltet sind.


Die Hotels von Tag 1 bis Tag 6 liegen in Armenien. Die Hotels von Tag 7 bis Tag 13 liegen in Georgien.

Die Abbildungen sind Bildmaterial der im Reiseverlauf angegebenen Hotels. Der Zimmerzuschnitt und die Zimmereinrichtung vor Ort kann ggf. abweichen.


Die Hotels von Tag 1 bis Tag 6 liegen in Armenien. Die Hotels von Tag 7 bis Tag 13 liegen in Georgien.

Die Abbildungen sind Bildmaterial der im Reiseverlauf angegebenen Hotels. Der Zimmerzuschnitt und die Zimmereinrichtung vor Ort kann ggf. abweichen.


Wir arbeiten aktuell an den Preisen für diese abwechslungsreiche Reise.

Sollten Sie ein konkretes Angebot für diese Rundreise durch Armenien und Georgien haben wollen, dann fragen Sie bitte unter Angabe Ihrer Terminvorstellung mit dem nachstehenden Formular bei uns an. Wir melden uns dann umgehend bei Ihnen.

Vielen Dank!

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